Seit Jahresbeginn ist der Wechsel für Versicherte in die Private Krankenversicherung (PKV) vereinfacht, nun müssen Interessenten nicht drei Jahre hintereinander die Versicherungspflichtgrenze von 49.500 Euro Brutto pro Jahr erreichen, es langt nur einmal diese Grenze zu erlangen um in die PKV wechseln zu können. Diese Zahlen (z.B. auch Beitragsbemessungsgrenze 2011) werden jedes Jahr neu bestimmt. Doch ein Wechsel in die Private Krankenversicherung will wohl überlegt sein, zum Einem ist ein Rückwechsel in die gesetzliche Krankenversicherung nur unter Ausnahme möglich, zum anderen gelten PKV-Policen als privatwirtschaftliche Verträge, dementsprechend gibt es eine ganze Bandbreite von Angeboten der Tarife innerhalb der Privaten Krankenkassen. Zudem sollten sich Versicherte nicht von Lockangeboten, wie PKV-Beitrag von 59 Euro pro Monat, nicht blenden lassen, der Versicherten könnte am Ende dazuzahlen müssen. Daher ist es wichtig, dass PKV-Interessenten sich im Vorfeld ausgiebig informieren und am Besten die einzelnen PKV vergleichen, auch ein PKV Onlinevergleich kann hilfreich sein und Bares einsparen.
PKV Berechtigte- ein begrenzter Kreis
Der Kreis der Menschen, die eine Private Krankenversicherung abschließen dürfen, ist eng umgrenzt, wiewohl dieser Kreis im Zuge der Gesundheitsreform von Bundesgesundheitsminister Rösler zum 1. Januar 2011 erweitert wurde. Demnach dürfen Beamte, Selbstständige, Freiberufler (wie Ärzte, Anwälte und Architekten)und Angestellte/Arbeitnehmer (mit einem Jahreseinkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze, derzeit 49.500 Euro brutto) und Studenten eine versicherung über die PKV abschließen. Insgesamt werden 8,6 Millionen Menschen als PKV Berechtigte gezählt.
PKV- besser als die Gesetzliche Krankenversicherung?
Die Leistungen innerhalb der gesetzlichen Krankenkassen sind einheitlich per Gesetz geregelt, es gilt ein Einheitstarif für alle gesetzlichen Krankenkassen. Hier ist noch die Erhebung des Zusatzbeitrages zu nennen, manche Krankenkassen erheben diesen, andere verzichten hingegen auf den Zusatzbeitrag. Auch der Leistungskatalog unterscheidet sich nicht gravierend, hier und da bieten die gesetzlichen Krankenkassen noch unterschiedliche Zusatzservices an. Ganz anders das Bild bei der privaten Krankenversicherung, hier gibt es tausende PKV-Tarife von 50 PKV-Anbietern. Im Grunde kann ein versicherter die Konditionen frei mit dem Versicherungsanbieter aushandeln; dabei können für dieselben Angebote unterschiedlichste PKV-Beitragshöhen existieren. Um im Tarif-Dschungel zurecht kommen zu können, gilt es die PKV-Angebote im Vorfeld zu ergründen, am besten per so genanntem PKV-Onlinevergleich.
Im Wesentlichen sind die Konditionen in der PKV wesentlich besser als in der GKV, je nach ausgesuchtem PKV-Tarif hat ein Privatversicherter bessere Konditionen (Krankentagegeld, Chefarztbehandlung, Einzelzimmeraufenthalt). Doch auch die Privaten Krankenkassen müssen das Alter (und dementsprechend eine häufigere Erkrankung) berücksichtigen, trotz so genannter Alterungsrückstellung (um die PKV-Beiträge in Alter möglichst stabil zu halten) steigen erfahrungsgemäß die PKV-Beiträge im Alter. gerade die Lockangebote wirken sich nachteilig aus, erst weist ein gesunder und junger Mensch niedrige Beitragshöhen auf, um dann im Alter mehr darauf zahlen zu müssen.
PKV Onlinevergleich hilft ein gutes Angebot zu erhalten
Ein PKV Onlinevergleich hilft jedem Interessenten, eine gute und günstige Private Krankenversicherung zu finden. Der PKV Vergleich ist stets kostenlos und völlig unverbindlich. Nur wer die einzelnen PKV vergleicht, kann bei guten Konditionen auch eine günstige PKV finden. Daher ist es ratsam, nicht auf die Lockangebote hereinzufallen, vielmehr gilt es selber aktiv zu werden.